3144521 Besucher seit dem 01.05.2008
Silber gehört zu den Edelmetallen und war seit der Antike bis zum Ende des zweiten Weltkrieges das wichtigste Münzmetall. Damit war der Preis des Silbers durch den Nominalwert der Münze oder dessen Gewicht festgelegt: Silber hatte keinen Preis, sondern war selbst der Wertmesser.
Lange Zeit war der Wert des Silbers – und damit der Silberpreis – fest an den Goldwert gekoppelt. In der Antike war dieses Verhältnis 1: 12,5. Es gibt eine alte griechische Goldmünze, die mit den Prägestempeln und dem Gewicht eines Tetradrachmons hergestellt wurden und damit 50 Drachmen wert ist. Die Staaten, die ihre Währung auf Gold- und Silbermünzen aufbauten, hatten auch ein festes Verhältnis zwischen Gold- und Silberwert, der sich durch die Nominale der Münzen ergab. In den USA war dieses Verhältnis 1:15. Erst nachdem die wichtigen Weltwährungen den Gold- und Silberstandard im ersten Weltkrieg aufgaben, wird der Silberpreis wie für jeden anderen Rohstoff durch den Markt bestimmt und täglich mit den Börsenkursen veröffentlicht.
Der Silberpreis ist nach wie vor von der Entwicklung des Goldpreises abhängig und wird maßgeblich von dessen auf und ab bestimmt. Das jetzige Verhältnis zwischen Gold- und Silberpreis rund 1:67 entspricht nicht dem natürlichen Vorkommen von etwa 1: 17,5. Daher hoffen viele Horter von Silber auf eine deutliche Preissteigerung.
Verwandte Beiträge